Schlagwort-Archive: Klimawandel

Projekt „Digitale Bildungslandschaft Malchin“ gewinnt Wettbewerbspreis

Im Rahmen des Wettbewerbs “Intelligente Regionen Deutschlands” hat das Projekt “Digitale Bildungslandschaft Malchin” des KMGNE einen Sonderpreis gewonnen.

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Buchlesungen | Transition und Klimawandel | 02.02.16

Gemeinsame Veranstaltungen von KMGNE Karnitz, Stadtbibliothek Malchin und Stadt Malchin im Rahmen des Projektes Zukunftstadt Malchin

Buchlesungen
Ort: Stadtbibliothek,  Rudolf-Fritz-Str. 8b, 17139 Malchin [Karte]

Dienstag, 2. Februar 18:30 Uhr

Rob Hopkinson: „Einfach. Jetzt. Machen.“
Buchlesung und Film „Voices of Transition“ zu der weltweiten „Transition Town“ Bewegung

Mit Transition Town-Bewegung Rostock und Dr. Joachim Borner (KMGNE)

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DAS AUTO von Siegfried Marcus

Die Geburt der revolutionären Automobilisierung aus dem Geiste des Malchiner Schlossers Siegfried Marcus

Ein Text von Kevin Rittberger

Zur Zeit der europaweit isolierten Pariser Commune von 1871 feilt der Mechaniker Siegfried Marcus aus Malchin, Mecklenburg, an der Automobilisierung der Menschheit. Die Erfindung der Automobilisierung ist zugleich die Erfindung der Karbonisierung der Luft, wofür Marcus 1865 sein erstes Privileg erteilt bekommt. Wie lange würde es nun noch dauern, bis das erste Auto in Serie ginge, wie lange, bis es für jeden erschwinglich wäre?  Warum würde sich hinterher keiner mehr an den ersten Dampfbus aus London erinnern, den „puffenden Teufel“ von 1830, Stunde Null des öffentlichen Nahverkehrs?

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UMWELTKATASTROPHEN

Gefahren und Katastrophen beschreiben eine Reihe von Phänomenen, welche durch natürliche und oder menschliche Prozesse verursacht werden.

Natürliche Phänomene umfassen Hurrikans, Tornados, Erdbeben und Vulkanausbrüche. Es gibt allerdings auch Katastrophenereignisse, bei denen der Mensch eine Mitverantwortung trägt. U. a. können z. B. Überflutungen natürlichen Ursprungs durch menschliche Einflüsse noch verstärkt werden und zahlreiche Waldbrände sind durch Menschen gemacht. Hinzu kommen Katastrophenereignisse, welche ganz menschlichen Ursprungs sind, wie z. B. das Öl-Leck in Deepwater Horizon in Bhopal, welches eine der größten Umweltkatastrophen mit einem riesigen Ölteppich auf der Bucht von Mexiko verursachte.

Ungeachtet der Ursache, sind menschliches Leben und Wohlergehen durch solche Katastrophen genauso stark betroffen, wie die Umwelt. Gefahren und Katastrophen bedrohen Menschen weltweit, ungeachtet der politischen Systeme, Ort und anderer Faktoren, welche sonst zur Unterscheidung herangezogen werden.

KLIMAFLÜCHTLINGE

Klimaflüchtlinge sind Menschen die ihre Heimat und ihre Gemeinden, aufgrund von Auswirkungen des Klimawandels und der globalen Erwärmung, verlassen müssen.

Ein Wandel des Weltklimas kann durch natürliche Ereignisse wie Vulkaneruptionen, genauso wie durch menschliche Aktivitäten ausgelöst werden. Das Weltklima hat sich seit der Entstehung der Erde vor vielen Milliarden Jahren mehrmals gewandelt.

Die globale Erwärmung ist die jüngste Periode im Wandel des Weltklimas. Menschliche Aktivitäten, wie die Verbrennung fossiler Rohstoffe und die Abholzung der Wälder, tragen zum Klimawandel bei, denn hierdurch werden Treibhausgase in die Atmosphäre freigesetzt. Treibhausgase verhindern die Wärmeausstrahlung der Erdatmosphäre in den Kosmos, sodass sich diese immer mehr aufheizt.

Steigende Temperaturen veranlassen das Schmelzen der Gletscher und der Polkappen. Dadurch können Überflutungen und das Ansteigen des Meeresspiegels ausgelöst werden. Steigende Temperaturen führen außerdem zu Dürreperioden und Desertifikation (Wüstenbildung) – die Umwandlung von urbarem Land in Wüstengebiete.

Einige dieser Effekte, wie z. B. der Meeresspiegelanstieg, welcher zur unumkehrbaren Überflutung von Landflächen führt, können große Gebiete unbewohnbar machen. Andere Effekte, wie Dürreperioden, die den Mangel lebenswichtiger Ressourcen wie Trinkwasser zu Folge haben, können Menschen zum Verlassen ihrer angestammten Gebiete treiben.

Klimaflüchtlinge sind Teil einer größeren Gruppe von Immigranten, welche als Umweltflüchtlinge bezeichnet werden. Umweltflüchtlinge umfassen Immigranten die von Naturkatastrophen, wie z. B. Vulkanausbrüche oder Tsunamis betroffen sind und darum Haus und Hof hinter sich lassen müssen, um einen neuen  Ort zum Leben zu finden.“

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National Geographic | Climate Refugee

KLIMAWANDEL

„Der Klimawandel ist eine unvermeidbare und dringende globale Herausforderung, mit lang anhaltenden Einflüssen auf die nachhaltige Entwicklung aller Staaten. 2007 warnte das  Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC, Zwischenstaatlicher Ausschuss über Klimaveränderung oder Weltklimarat) im Viertern Sachstandsbericht vor sich verändernden Klima-Mustern und einem Ansteigen des Meeresspiegels, durch die durch Menschen verursachte ansteigende Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre.

Für viele ist mittlerweile erwiesen, dass sich ein erwärmendes Weltklima auf die Verfügbarkeit von für die menschliche Existenz lebenswichtigen Ressourcen auswirken wird. Dazu gehört z. B. die Verfügbarkeit von Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Energie. Um Abhilfe zu schaffen, wurden Anpassungs- und Abmilderungsmaßnahmen beschlossen, welche der weltweiten politischen Agenda als Basis dienen sollen.

Die Verflechtungen zwischen Klimawandel und nachhaltiger Entwicklung sind stark. Der Klimawandel hält sich nicht an geographische Grenzen.  Gerade die armen, sich entwickelnden Länder und insbesondere die LDCs (Least Developed Countries, am wenigsten entwickelte Länder) werden am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen sein. Es sind gerade jene Länder, die am wenigsten in der Lage sind, sich auf die zu erwartenden Einflüsse auf Gesellschaft, Wirtschaft und Ökosysteme vorzubereiten.

Die IPCC rechnet bis 2080 mit Millionen Menschen, die aufgrund des Klimawandels und seinen Folgen fliehen müssen. Besonders die in stark besiedelten Ländern lebende Bevölkerung, die zum großen Teil nur wenige Zentimeter über dem Meeresspiegel liegen und von den absehbaren Überflutungen betroffen sind, wird diese Gebiete verlassen müssen. Die SIDS (Small Island Developing States, Kleine Inselentwicklungsländer) sind bereits heute von Stürmen und dem Schwinden der bewohnbaren Fläche betroffen.“

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Sustainable Development | Knowledge Platform

DESERTIFIKATION (Wüstenbildung)

Desertifikation (Wüstenbildung) ist ein Phänomen, welches eine der größten Herausforderungen unserer Zeit darstellt. Trotzdem haben viele Menschen die Gefahren und die Bedeutung bis heute nicht erkannt.

Obwohl Desertifikation eine Beeinträchtigung von Sanddünen auf fruchtbares Land darstellt, handelt es sich nicht um das Ausbreiten von Wüsten. Vielmehr handelt es sich um die anhaltende Degradation (Verschlechterung) von Ökosystemen in Trockengebieten durch die Eingriffe des Menschen.

Dies beinhaltet u.a. nicht nachhaltige, industrielle Landwirtschaft, Bergbau, Überweidung und Rodung von Wäldern. Hinzu kommt der durch Menschen gemachte Klimawandel, als größter Einflussfaktor auf die Wüstenbildung.“

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World Day to Combat Desertification