Buchlesungen | Transition und Klimawandel | 02.02.16

Gemeinsame Veranstaltungen von KMGNE Karnitz, Stadtbibliothek Malchin und Stadt Malchin im Rahmen des Projektes Zukunftstadt Malchin

Buchlesungen
Ort: Stadtbibliothek,  Rudolf-Fritz-Str. 8b, 17139 Malchin [Karte]

Dienstag, 2. Februar 18:30 Uhr

Rob Hopkinson: „Einfach. Jetzt. Machen.“
Buchlesung und Film „Voices of Transition“ zu der weltweiten „Transition Town“ Bewegung

Mit Transition Town-Bewegung Rostock und Dr. Joachim Borner (KMGNE)

Ausgehend von der Beobachtung, dass die Politik nicht entsprechend auf die Herausforderungen des Klimawandels und des bevorstehenden globalen Ölfördermaximums reagiert und daher die Kommunen von sich aus mit ersten vorbereitenden Maßnahmen auf eine Zukunft knapper werdender Roh- und Treibstoffe reagieren müssen, initiieren Transition Towns Gemeinschaftsprojekte. Hierzu gehören Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion von fossilen Energieträgern sowie zur Stärkung der Regional- und Lokalwirtschaft. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch neue Formen der Landwirtschaft, die es dieser, aber auch gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, ähnlich effizient und widerstandsfähig zu funktionieren wie natürliche Ökosysteme.

Als Dozent in Irland erfuhr Rob Hopkins von der These des Endes der Ölvorkommen und von den Folgen des Klimawandels. Gemeinsam mit seinen Studenten entwickelte er daraufhin für die Stadt Kinsale ein Programm, um den Energieverbrauch und die Abhängigkeit von Industrieprodukten zu verringern und die Resilienz der Kommune zu erhöhen. 2005 stellte Hopkins das Programm dem Stadtrat von Kinsale vor. Dieser nahm das Programm an, und Kinsale wurde die weltweit erste Transition Town („Stadt im Übergang“).

Bald darauf zog Hopkins in seine Heimatstadt Totnes in der englischen Grafschaft Devon. Totnes folgte ab 2006 auf Anregung von Hopkins dem Beispiel von Kinsale. Von Totnes aus wurde die Transition-Towns-Bewegung zu einer internationalen Bewegung, die inzwischen mehrere hundert Städte und Gemeinden in verschiedenen Teilen der Welt umfasst.

Website zum Buch mit weiteren Informationen

Blogbeitrag mit Videovortrag von Rob Hopkins

Dienstag,  1. März; 18:30 Uhr

Naomi Oreskes/ Erik Conway: „Vom Ende der Welt“.
Eine Buchbesprechung mit Videoclips zum Klimawandel

Mit Dr. Joachim Borner (KMGNE)

Das Setting ist das eines klassischen Stücks Science Fiction: Wir schreiben das Jahr 2393, und aus Anlass des 300. Jahrestages des Endes der westlichen Zivilisation (1540-2093) fasst ein Historiker noch einmal die Ereignisse zusammen. An dieser Stelle findet sich bereits der erste sarkastische Gag: Der fiktive Autor des Buches ist Chinese. Sein Land ist in der Zukunft höher entwickelt als der Westen, weil es besser über die Klimakatastrophe gekommen ist – das autoritäre Regime hat sich, in der Fiktion zumindest, als überlegen erwiesen gegenüber dem Kapitalismus der „freien Welt“.

„ Die Frage, der wir uns hier widmen, lautet, warum wir – die Kinder der Aufklärung – damals (2015) nicht entsprechend der unbezweifelbaren Fakten über den Klimawandel und die negativen Ereignisse, die sich anbahnten, gehandelt haben.“
Website zum Buch mit weiteren Informationen

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