ÖKOLOGIE (Umweltforschung)

Ökologie (Umweltforschung) ist die Wissenschaft von den Interaktionen und dem Zusammenwirken der Lebensgemeinschaften innerhalb der Flora und Fauna einer Region (Biota). Sie umfasst außerdem die abiotischen Einflüsse (unbelebte Natur) wie Boden, Wasser und Klimaverhältnisse.

Die Ökologie befasst sich demnach mit den Interaktionen zwischen Pflanzen und Tieren wie z. B. der Nahrungsaufnahme, der Auswahl von Nistplätzen und Verstecken und dem Konkurrenzverhalten.

Über Zeitperioden hinweg wird auch der Einfluss von sich verändernden Landschaften wie z. B. die Vegetationsfolge betrachtet. Die Erhaltung der Lebensräume nützt nicht nur der Erhaltung von einzelnen Spezies, sondern von ganzen Artengemeinschaften aus Flora (Pflanzen) , Fauna (Tieren) und Mikroorganismen innerhalb eines Ökosystems.

Betrachtete Elemente sind z. B. Genetik, Spezialisierung, Populationsdynamiken, Pflanzengemeinschaften und Raubtier-Beutetier-Wechselwirkungen. Prozesse die zur Genetik gehören umfassen Mutationen, genetischen Drift und Flaschenhals-Effekte.

Innerhalb der Interaktionen von Flora und Fauna gibt es viele Arten von beschreibenden mathematischen Modellen, welche die räumlichen Beziehungen, und Populationsentwicklungen einzelner Arten und Ordnungen von Lebewesen (Taxa) beschreiben können. Abgesehen von den Modellen für Wachstum und Rückgang gibt es spezielle Analysen welche Samenverteilung, Migrationsmuster, Symbiosen und Bestäubung beschreiben können. Die abiotischen Faktoren können ebenfalls in diese Modelle mit einfließen.

Das Nahrungsnetz kann nur verstanden werden, wenn man sowohl autotrophe [1], herbivore [2] als auch carnivore [3] Organismen miteinbezieht. Dazu gehört auch ein Verständnis von Krankheitsübertragung, Aufbau und Abbau organischer Substanz.

Aktuell viel diskutierte Themen sind die Fragmentierung von Lebensräumen, Rückzugsorte und biologische Korridore. Diese werden oft im Zusammenhang mit der Erhaltung ganzer Artengemeinschaften, Ökosysteme und Strategien zum Naturschutz betrachtet.

[1] „Unter Autotrophie (wörtlich „Selbsternährung“) wird in der Biologie die Fähigkeit von Lebewesen verstanden, ihre Baustoffe ausschließlich aus anorganischen Stoffen [z. B. durch Photosynthese] aufzubauen. Dieser Stoffaufbau erfordert Energie.“ Siehe Wikipedia

[2] Herbivore ernähren sich von den autotrophen Organismen und werden auch als Pflanzenfresser bezeichnet. Sie sind Primärkonsumenten, da sie in der Nahrungskette ganz vorne stehen.

[3] Carnivore ernähren sich hauptsächlich oder ausschließlich von tierischem Gewebe  und werden auch als Fleischfresser bezeichnet. Je nachdem, wo sie in der Nahrungskette stehen, sind sie Sekundär- oder Tertiärkonsumenten.

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Encyclopedia of Earth

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Über annekberlin

>PhD Project on Real-World Laboratories and Citizen Science (ENavi| J.Borner - KMGNE; H.Walk - HNEE/TUB) >Studies: Business Communication B.A. (HTW Berlin), Global Change Management M.Sc. (HNE Eberswalde) >Social Media for Adzuna (London), KMGNE and CCClab (Berlin)

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